Biesdorfer Klosterkirche 2005
Dörfliches Aquarell
Das nachstehende Aquarell zeigt die Ansicht eines Hauses aus napoleonischer Zeit aus südostlicher Richtung, das unmittelbar am Biesdorfer Dorffriedhofsgelände gelegen war. Das Haus wurde im Rahmen einer sogenannten Ortskernsanierung in den neunziger Jahren abgerissen. Dahinter ist der Glockenturm der Dorfkirche zu sehen.
Diese und ähnliche Szenen dienten oftmals als Vorlage für den Kunst-Unterricht am Biesdorfer Gymnasium. Das hier gezeigte Aquarell stammt allerdings nicht von einem Schüler, sondern ist vom ehemaligen Schulleiter Pater W. Büllesbach in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erstellt worden.
Biesdorf im vergangenen Jahrhundert Das dörfliche Aquarell stammt vom ehemaligen Schulleiter Pater W. Büllesbach.
Was macht eigentlich … Franz Meures?
Franz Meures SJ, Provinzial der norddeutschen Jesuiten, ist vom Generaloberen des Ordens, Peter-Hans Kolvenbach, zum neuen Rektor des so genannten Germanicum in Rom ernannt worden. Er wird Ende Januar 2005 die Nachfolge von Gerwin Komma antreten.
Die Leitung dieses 1552 von Ignatius von Loyola gegründeten Kollegs in Rom lag von Anfang an in den Händen der Gesellschaft Jesu. Heute ist das „Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum“ – so der offizielle Name seit 1580 – eine kirchliche Ausbildungs- und Begegnungsstätte für knapp achtzig Theologiestudenten und Priestern aus insgesamt 45 Diözesen in Mittel- und Osteuropa. Franz Meures wurde 1951 in Berglicht im Hunsrück geboren. 1970 trat er der Gesellschaft Jesu bei und wurde 1979 in Frankfurt zum Priester geweiht. Nach einem Psychologiestudium an der Gregoriana in Rom war Franz Meures zunächst Jugendseelsorger in Berlin. Von 1989 bis 1998 arbeitete er als Novizenmeister, zunächst der Norddeutschen Provinz in Münster und seit 1993 des gemeinsamen Noviziats der beiden deutschen Provinzen in Nürnberg. 1998 wurde er zum Provinzial der Norddeutschen Provinz SJ in Köln ernannt.
(Meldung aus “Die Tagespost” und bei “Orden-online.de” vom 08.04. 2004)



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