von webmaster | Apr. 8, 2004 | Personalia
Franz Meures SJ, Provinzial der norddeutschen Jesuiten, ist vom Generaloberen des Ordens, Peter-Hans Kolvenbach, zum neuen Rektor des so genannten Germanicum in Rom ernannt worden. Er wird Ende Januar 2005 die Nachfolge von Gerwin Komma antreten. Die Leitung dieses 1552 von Ignatius von Loyola gegründeten Kollegs in Rom lag von Anfang an in den Händen der Gesellschaft Jesu. Heute ist das „Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum“ – so der offizielle Name seit 1580 – eine kirchliche Ausbildungs- und Begegnungsstätte für knapp achtzig Theologiestudenten und Priestern aus insgesamt 45 Diözesen in Mittel- und Osteuropa. Franz Meures wurde 1951 in Berglicht im Hunsrück geboren. 1970 trat er der Gesellschaft Jesu bei und wurde 1979 in Frankfurt zum Priester geweiht. Nach einem Psychologiestudium an der Gregoriana in Rom war Franz Meures zunächst Jugendseelsorger in Berlin. Von 1989 bis 1998 arbeitete er als Novizenmeister, zunächst der Norddeutschen Provinz in Münster und seit 1993 des gemeinsamen Noviziats der beiden deutschen Provinzen in Nürnberg. 1998 wurde er zum Provinzial der Norddeutschen Provinz SJ in Köln ernannt. (Meldung aus “Die Tagespost” und bei “Orden-online.de” vom 08.04. 2004) Teilen mit: Auf LinkedIn teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) LinkedIn Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet)...
von webmaster | Juni 18, 2003 | Personalia
Eine Würdigung von Bruno Schulte, Hannover Im Alter von erst 69 Jahren verstarb am 30.5. 2003 Pater Robert Schmidt im Missionshaus Sankt Kilian in Lebenhan/Unterfranken an einem schweren Krebsleiden. Trotz seiner Erkrankung war es ihm noch einmal möglich gewesen, zwei Wochen zuvor eine erneute Romreise vorzunehmen. Die „Ewige Stadt“ war ihm früher aus mehrfachen Studienfahrten mit Schülern des Sankt-Josef-Gymnasiums Biesdorf ein liebgewordenes Reiseziel. Pater Schmidt wurde 1962 als noch junger Ordenspriester der Missionare von der Heiligen Familie mit 29 Jahren in die Aufgabe der Erziehung und Führung vieler junger Menschen ins Internat nach Biesdorf gerufen. Damals wohnten etwa 240 Schüler, von der Sexta beginnend, im Internat des Sankt-Josef-Kollegs, aus ganz Deutschland kommend. Neben der Funktion als Präfekt im Internat unterrichtete Pater Schmidt als Religionslehrer im Sankt-Josef-Gymnasium. Ein ursprüngliches Berufsziel war wohl das eines Priesters in der Mission. In der Nachfolge von Pater Schnur wurde Pater Schmidt 1964 die Internatsleitung übertragen. Über die Jahre bis 1989 betrachtet, eine sehr umfassende und verantwortungsvolle Aufgabe in der Jugenderziehung, bei der über verschiedene Zeiten Pater Müller, Pater Peters, Pater Simon, Frater Geuecke, Pater Knoche und Pater Eulner die Aufgabe und Arbeit mittrugen. Ich selbst kam als ehemaliger Biesdorf-Schüler 1963 von Lebenhan nach Biesdorf und lebte dort bis zum Abitur 1970. So hat Pater Schmidt viele Schülergenerationen im Biesdorfer Internat bis zum Abitur mitgeführt und ins Erwachsenwerden begleitet. Seine Arbeit war nicht immer einfach. Auch nicht ohne Konflikte, aber immer mit wohlwollendem Engagement im Spannungsfeld mit uns heranwachsenden Jugendlichen: In der stellvertretenden Erziehungsfunktion der Eltern, in der Mitverantwortung des Internates für das Gelingen der gymnasialen Ausbildung, in den Interessen einer christlichen Erziehung mit den...
von webmaster | Nov. 22, 2001 | allgemein
Liebe ehemalige Biesdorfer, mit Bedauern habe ich vom Tod von Josef Beyer erfahren. Zu unserem Abitur 1984 (er wurde damals 60) haben wir ihm eine lateinische Hymne gedichtet, zu singen auf das alte Studentenlied „Gaudeamus igitur“. Das Ganze ist zwar etwas humoristisch geraten und mit einigen Übertreibungen gespickt, ist aber eine Erinnerung an ihn. Zudem sollte auch bei Verstorbenen ein dankbarer und heiterer Rückblick gestattet sein - erst recht an einer katholischen Schule! Wenn Ihr das Gedicht auf der Homepage veröffentlichen wollt - sehr gerne. Der Co-Autor - Thomas Husch - hat nichts dagegen ich habe mit ihm gesprochen. Herzliche Grüße, Bernhard Blitsch Novistis Jupp Beyerum T: Thomas Husch und Bernhard Blitsch, M: Altes Studentenlied Novistis Jupp Beyerum, magistrum latinum ? Si nil sciunt studiosi et consedent lacrimosi, ridens tenet sinum. Instructione latina vexat nostrum cursum. Verba pulchra Ciceronis cruciatus sunt tironis O volemus sursum ! Numquam obliviscemur Josephum priscum. Individuus in conspectu et immensa intellectu semper regnat discum. Kennt ihr Josef Beyer, den Lateinlehrer ? Wenn die Schüler nichts wissen und tränenüberströmt da sitzen, hält er sich den Bauch vor Lachen (sinus: eigentlich die Wölbung, hier als Synonym für Bauch). Mit Lateinunterricht piesackt er unseren Kurs. Die schönen Worte Ciceros sind dem Schüler ein Kreuz. Wir könnten in die Luft gehen ! Wir werden den alten Josef nicht vergessen. Möge er, unverwechselbar im Anblick und mit unermesslichem Geist, immer über den Schreibtisch herrschen (discus: eigentlich die Platte, hier pars pro toto für Schreibtisch). Teilen mit: Auf LinkedIn teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet) LinkedIn Auf Facebook teilen (Wird in neuem Fenster geöffnet)...